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Seelenkompass Hund – Human Design und Deine blinde Flecken

„Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind winzige Angelegenheiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt.“ (Henry David Thoreau)

Warum handeln wir manchmal entgegen unserer Wünsche?

Wir alle kennen diese Momente, in denen uns plötzlich bewusst wird, dass wir immer wieder in die gleichen Verhaltensmuster fallen – besonders in der Beziehung zu unserem Hund. Situationen, die sich schwer anfühlen, Herausforderungen, bei denen wir das Gefühl haben, auf der Stelle zu treten, oder Konflikte, die immer wieder auftauchen, obwohl wir sie doch so gern vermeiden würden. Doch was steckt wirklich dahinter? Warum reagieren wir manchmal so, wie wir es eigentlich gar nicht möchten?

Meine persönliche Erfahrung mit blinden Flecken

Vor einiger Zeit durfte ich selbst eine sehr berührende Erfahrung machen, die mir meine eigenen blinden Flecken deutlich vor Augen geführt hat. Diese Geschichte möchte ich heute gerne mit Dir teilen, weil sie zeigt, wie tiefgehend und unterstützend das Wissen um das eigene Human Design sein kann.

Viele Jahre durfte ich mit meiner geliebten Samojeden-Hündin Gwynja verbringen. Gwynja war nicht nur meine Seelengefährtin, sondern auch ein ganz besonderer Spiegel für mich und mein inneres Wesen. Gemeinsam mit ihr fühlte sich mein Leben klar, fokussiert und zielgerichtet an. Alles schien selbstverständlich zu fließen, meine Gedanken und meine Entscheidungen waren voller Klarheit. Mir war zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, dass Gwynja durch ihre definierten Human-Design-Zentren meine eigenen undefinierten Zentren maßgeblich unterstützte und mir damit Struktur und Richtung gab.

Regenbogenbrücke

Als Gwynja dann im Dezember 2022 über die Regenbogenbrücke ging, wurde meine Welt schlagartig still – still und orientierungslos. Plötzlich fühlte ich mich innerlich verloren und völlig entwurzelt. Nichts war mehr klar, mein Weg nicht mehr sichtbar. Ich hatte das Gefühl, den Boden unter meinen Füßen verloren zu haben, und ich erkannte zum ersten Mal bewusst, wie sehr meine offene Milz mich an vermeintliche Sicherheiten klammern ließ. Das zeigte sich auch in meinem Arbeitsleben: Trotz mentaler Klarheit, dass mich mein derzeitiger Bürojob stark auslaugt und gesundheitlich belastet, konnte ich bisher nicht den Mut aufbringen, den Schritt in eine Vollzeit-Selbstständigkeit zu wagen. Zu stark ist mein Bedürfnis nach Stabilität und Sicherheit. Ein klassischer blinder Fleck meines offenen Milzzentrums.

Konditionierungen – Freund oder Feind?

Diese Erfahrung brachte mich zu der Erkenntnis, dass Konditionierungen nicht nur belastend, sondern manchmal auch scheinbar angenehm und vertraut sein können. Doch egal, ob angenehm oder unangenehm – sie halten uns oft davon ab, wirklich wir selbst zu sein und unsere eigene Energie voll auszuleben. Das Bewusstwerden dieser blinden Flecken war für mich ein Wendepunkt. Nicht nur in meiner persönlichen Entwicklung, sondern auch in meiner Arbeit mit anderen Menschen und ihren Hunden.

Erkennst Du Dich darin wieder?

Vielleicht erkennst Du Dich gerade selbst in meinen Zeilen wieder? Vielleicht gibt es in Deinem Alltag mit Deinem Hund Momente, in denen Du spürst, dass sich etwas unstimmig oder schwer anfühlt. Vielleicht kennst Du Situationen, in denen Du Dich gehetzt fühlst und versuchst, die Dinge möglichst schnell zu erledigen, um endlich Ruhe zu finden – eine Ruhe, die jedoch nie wirklich eintritt. Vielleicht spürst Du, wie sehr Du Konflikten aus dem Weg gehst, um Harmonie zu bewahren, selbst wenn dabei Deine Werte oder die Bedürfnisse Deines Hundes übergangen werden. Oder vielleicht bemerkst Du, wie sehr Du Deinen eigenen Wert über Leistung definierst und das Gefühl hast, Dich ständig beweisen zu müssen – auch Deinem Hund gegenüber.

Reflexionsfragen

Reflexionsfragen für Dich

Ich möchte Dich heute einladen, Deine blinden Flecken mit einem liebevollen, neugierigen Blick zu betrachten. Hierfür schenke ich Dir ein paar Fragen, die Dich dabei unterstützen können:

  • Beeilst Du Dich oft, Dinge zu erledigen, nur um endlich innerlich zur Ruhe zu kommen?
  • Merkst Du, wann es für Dich wirklich genug ist, oder überschreitest Du oft Deine Grenzen?
  • Versuchst Du, Konflikte und unangenehme Wahrheiten zu vermeiden, weil Du Sorge hast, andere zu verletzen?
  • Glaubst Du manchmal, Du musst Dich beweisen, um wertvoll zu sein?
  • Hast Du manchmal das Gefühl, Dich an Routinen oder Menschen zu klammern, weil sie Dir Sicherheit geben?

Wie fühlt sich die Vorstellung an, alle Erwartungen, Konditionierungen und Muster loszulassen, die nicht wirklich zu Dir gehören? Stell Dir vor, Du könntest diese fremden Einflüsse ablegen und voll und ganz in Deine eigene Kraft kommen. Wie würde Dein Hund darauf reagieren, wenn Du klar und frei bist? Wahrscheinlich würde er intuitiv spüren, dass Du authentisch bist und eine tiefe innere Ruhe und Stabilität ausstrahlst.

Kleine Übung für mehr Klarheit

Um diese innere Klarheit und Deine blinden Flecken besser wahrnehmen zu können, lade ich Dich zu einer kleinen Reflexionsübung ein:

Nimm Dir jeden Abend 10 Minuten Zeit und reflektiere den Tag gemeinsam mit Deinem Hund. Frage Dich:

  • In welchen Momenten habe ich gespürt, dass ich nicht ganz bei mir war?
  • Welche Gefühle haben mich in diesen Situationen geleitet?
  • Welche Bedürfnisse blieben in diesen Momenten unerfüllt?
  • Wie hat mein Hund auf diese Situationen reagiert?

Halte Deine Erkenntnisse gerne in einem kleinen Notizbuch fest, sodass Du nach einiger Zeit Muster erkennen kannst, die Dir zuvor vielleicht verborgen geblieben sind.

Einladung ins Dojo der Verbundenheit

Ich möchte Dir von Herzen Mut machen, Dich liebevoll mit Deinen blinden Flecken auseinanderzusetzen – nicht, um sie sofort loszuwerden, sondern um sie als Einladung zu sehen, Dich selbst tiefer kennenzulernen und noch authentischer und klarer Deinen Weg mit Deinem Hund zu gehen.

Wenn Dich diese Reise anspricht, lade ich Dich ganz herzlich ein, einmal bei einem Dojo der Verbundenheit dabei zu sein. Dort erforschen wir in einem geschützten Rahmen unsere Human-Design-Charts, gehen liebevoll miteinander um und unterstützen uns gegenseitig dabei, neue Perspektiven zu gewinnen. Du kannst ganz unverbindlich an einem Einzeltermin teilnehmen, eine praktische 5er-Karte nutzen oder, wenn Du tiefer und regelmäßiger eintauchen möchtest, Dir ein monatliches Abo gönnen.

Ich freue mich sehr darauf, Dich vielleicht schon bald im Dojo begrüßen zu dürfen!

Deine Marina

Seelenfutter für Dich und Deinen Hund


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Neue Beiträge

Das Trainings-Journal

Euer maßgeschneiderter Begleiter auf einer einzigartigen Reise.

Dieses Journal ist weit mehr als nur ein Tagebuch – es ist Dein liebevoller und exklusiv gestalteter digitaler Begleiter, der einzig und allein für Dich und Deinen Seelenhund entwickelt wurde.

Jedes Detail, von den persönlichen Checklisten über die gezielten Reflexionsfragen bis hin zum Platz für Eure schönsten Bilder, wurde mit Bedacht gewählt, um Euch auf Eurer ganz besonderen Reise zu unterstützen.

Im Unterschied zu einem gewöhnlichen Tagebuch, das nur Raum für freie Notizen lässt, bietet dieses Tagebuch eine strukturierte Anleitung zur Selbstreflexion, die direkt in unser gemeinsames Training integriert ist. Es hilft Dir, Muster zu erkennen, Fortschritte langfristig zu dokumentieren und Herausforderungen gezielt zu meistern. Dabei begleitet es Dich mit viel Einfühlungsvermögen durch den Alltag und unterstützt Dich dabei, die tiefe Verbindung zu Deinem Hund bewusst zu erleben und weiter zu vertiefen.

Die durchdachten Checklisten geben Dir sanfte Hinweise und erinnern Dich daran, Deine Ziele stets klar vor Augen zu behalten. Sie bieten Dir Sicherheit und Orientierung, damit Du sicher sein kannst, dass Dein auf dem richtigen Weg bleibt und Euren Fortschritt Schritt für Schritt vorantreibt.

Darüber hinaus bietet Dein Journal auch Platz für Bilder – Bilder, die die einzigartigen Momente Eurer Reise festhalten. Diese visuellen Erinnerungen sind mehr als nur schöne Aufnahmen; Sie sind wertvolle Dokumentationen Eurer gemeinsamen Entwicklung und ein liebevoller Rückblick auf Eure Erlebnisse.
Ein besonders kostbares Element dieses Journals ist die Integration Eures Human Designs und des Animal Designs Deines Seelenhundes. Diese tiefen Einblicke in Eure energetischen Muster sind wie ein Kompass, der Euch immer wieder daran erinnert, auf Eure einzigartigen Stärken zu vertrauen und bewusst mit den Herausforderungen umzugehen, die Euch begegnen. So wird das Journal zu einem kraftvollen Werkzeug, das die besondere Bindung zwischen Dir und Deinem Seelenhund auf einer noch tieferen Ebene stärkt und Euch begleitet, wie es kein anderes tun könnte.

Dieses exklusive Journal ist nur im Rahmen dieses Coachings erhältlich und wurde mit viel Liebe speziell dafür entwickelt, Dich und Deinen Hund auf Eurer einzigartigen Reise zu begleiten und Eure besondere Verbindung zu nähren und zu vertiefen.

Dein Weg zur authentischen Verbindung:

Die 4 Stufen auf dem
Weg des Kahu ʻĪlio

Die 4 Stufen auf dem Weg des Kahu ʻĪlio

Jede echte Veränderung in der Beziehung zu Deinem Hund beginnt bei Dir selbst. Der Weg des Kahu ʻĪlio begleitet Dich durch vier Stufen – von der ersten Erkenntnis bis zur tief verankerten neuen Art des Miteinanders.

Dieser Prozess respektiert Deine Intuition, Dein Tempo und die Einzigartigkeit Eurer Beziehung.

Stufe 1: ʻIke – Erkennen
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3

Wertfreie Wahrnehmung als Grundlage
Bevor Du etwas verändern kannst, musst Du erst einmal sehen, was ist. In dieser Stufe lernst Du, Deinen Hund und Dich selbst bewusst wahrzunehmen – ohne Bewertung, ohne sofort nach Lösungen zu suchen.

Beispiel aus dem Alltag:
Dein Hund zieht an der Leine. Statt zu denken „Er ist unerzogen" oder „Ich mache etwas falsch", nimmst Du einfach wahr: Wann genau zieht er? Wie fühle ich mich in diesem Moment? Was passiert gerade um uns herum?
Diese wertfreie Beobachtung öffnet den Raum für echtes Verstehen.

Stufe 2: Maopopo – Verstehen
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Die Zusammenhänge begreifen
Jetzt wird aus dem „Was ist?" ein „Warum ist das so?". Du beginnst zu verstehen, welche Bedürfnisse Dein Hund hat – und welche unbewussten Muster bei Dir selbst wirken.

Beispiel aus dem Alltag:
Du erkennst: Dein Hund zieht besonders stark, wenn Du gestresst bist oder es eilig hast. Er spürt Deine Anspannung und reagiert darauf. Gleichzeitig bemerkst Du, dass Du in solchen Momenten unbewusst die Leine fester greifst – was ihm signalisiert: „Hier stimmt etwas nicht."
Dieses Verstehen schafft Klarheit und Mitgefühl – für Deinen Hund und für Dich selbst.

Stufe 3: Loli – Verändern
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Alte Muster loslassen, neue Wege gehen
Verstehen allein reicht nicht – jetzt kommt die bewusste Entscheidung zur Veränderung. Du probierst neue Reaktionen aus, experimentierst und lernst, was für Euch beide wirklich funktioniert.

Beispiel aus dem Alltag:
Statt in stressigen Momenten automatisch die Leine zu straffen, atmest Du bewusst aus, lockerst Deine Schultern und gehst einen Schritt langsamer. Du probierst aus, wie es ist, vor dem Spaziergang drei Minuten für Dich zu nehmen, um runterzukommen.
Nicht alles klappt sofort – aber Du bleibst dran und findest Schritt für Schritt heraus, was Euch guttut.

Stufe 4: Hoʻokahua – Verkörpern
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Das neue Fundament leben
Was Du gelernt hast, ist jetzt kein bewusstes „Ich muss daran denken" mehr – es ist Teil von Dir geworden. Du verkörperst die Veränderung, sie ist stabil in Eurem Alltag verankert.

Beispiel aus dem Alltag:
Du spürst automatisch, wenn Deine Anspannung steigt – und kannst Dich selbst regulieren, bevor Dein Hund reagiert. Die Spaziergänge sind entspannter geworden, nicht weil Du Techniken anwendest, sondern weil sich Eure Verbindung grundlegend verändert hat.
Diese neue Basis trägt Euch – auch in herausfordernden Situationen.

Der Weg des Kahu ʻĪlio ist kein starres Programm, sondern ein individueller Prozess. Manche Stufen durchläufst Du schnell, andere brauchen Zeit.

Wichtig ist: Du gehst ihn in Deinem Tempo – und ich begleite Dich dabei.